Die
Herderkrankung
Die Herderkrankung – Beherdung - Apicale Parodontitis - Granulom

Die obengenannten
Begriffe unterscheiden sich in ihren Formen und Auswirkungen etwas,
werden hier aufgrund der Einfachheit unter allgemein „Herde“
zusammengefasst.
Die häufigsten
Herde, nämlich 80 %, sind im Kopfbereich zu finden. Neben den
Zähnen sind es vor allem die Nebenhöhlen und die Mandeln,
welche als Herde wirken können. Funktionstechnisch sind dies
Orte, die einen chronisch verweilenden Restpool an krankmachenden
Erregern oder aber „nur“ belastende Energiepotentiale
beherbergen, die in bestimmten Situationen streuen und so Erkrankungen
auslösen bzw. unterhalten !
Dabei können
solche Herde selbst für den Patienten symptomfrei erscheinen.
Als Herde können aber nicht nur bereits sichtbare röntgenologische
Veränderungen wirken, auch scheinbar röntgenologisch ruhige
Zähne, Amalgam oder Zahnteile können als Störfelder
wirken.
Welche
Erkrankungen können durch Herde ausgelöst werden?
Die häufigsten
Erkrankungen, die durch Herde ausgelöst werden können, sind
rheumatische Erkrankungen, Gelenksbeschwerden, Kopfschmerz-Migräne,
Trigeminusneuralgien.
Weitere Herderkrankungen:
Chronische Prostatabeschwerden, Blasenbeschwerden, Magen-Darm Beschwerden
und Neuralgien
Diagnose
eines Herdes
Schulmedizinische
Methode: Das Röntgenbild zeigt oft um die Wurzelspitzen
eines Zahnes eine Aufhellung. Das deutet darauf hin, daß sich
ein Krankheitsprozeß dort abspielt, der als Herd wirken kann.
Die Alternativmethode
der Applied Kinesiology: Mit Hilfe der Applied Kinesiology kann
man testen, ob ein Zahn als Herd wirkt. Wenn nämlich bei der
Berührung eines Zahnes der Testmuskel schwach wird, kann man
mit großer Wahrscheinlichkeit ausgehen, daß der Zahn "krank"
ist. Ein kranker Zahn wirkt sehr oft als Herd.
Des weiteren
kann man mit der Applied Kinesiology feststellen, ob ein Zahn oder
eine entzündete Kieferhöhle die Ursache für eine Herderkrankung
ist. Besonders mit der Applied Kinesiology ist es sehr gut möglich
zu diagnostizieren, ob ein beherdeter Zahn mit Gelenksbeschwerden
zusammen hängt.
Wenn die Schwächung
des Testmuskels beim Berühren des Gelenkes durch die Berührung
des Zahnes aufgehoben wird, ist im Sinne der Applied Kinesiology nachgewiesen,
daß der Zahn mit den Gelenksproblemen zusammen hängt.
Die Therapie
besteht im Ausschalen der Herde (im dentalen Bereich exakte Wurzelbehandlung,
Wurzelspitzenresektion, Zahnextraktion mit großzügiger
Granulomentfernung.
Unterstützt
werden diese Maßnahmen durch eventuell homöopathische Medikation.
Auch die Neuraltherapie ist in gewissen Fällen eine durchaus
probates Therapieform: Eine defonierte Menge eines Anästhtikums
wird lokal appliziert, um im Gesamtsystem erwünschte Heilwirkungen
wie Schmerzunterbrechung, Blockadenlösung etc. zu erwirken!
Kronen
Versorgung
Sollte einmal ein Zahn verloren gehen, so besteht manchmal die ästhetische,
immer aber die funktionelle Forderung nach einem vollwertigen Ersatz.

Sind die Nachbarzähne "jungfräulich", das heißt
ohne größere Füllungen, bietet sich normalerweise
ein Implantat an.
Sind jedoch die
benachbarten Zähne ohnehin versorgungsbedürftig, bzw. gibt
es andere Gründe, die eine Implantation verhindern, so ist die
festsitzende Brücke das Mittel der Wahl.
Voll-Keramik
Brücke
Diese besteht ausschließlich aus Glaskeramik, womit ein Gewinn
an Transparenz verbunden ist, was wenn überhaupt nur im Frontzahnbereich
wirklich von Bedeutung ist. Nachteilig könnte sich eventuell
die Tatsache auswirken, dass reine Keramik spröder ist, als im
Verbund mit Edelmetall.
Verblend-Metall-Keramik
Brücke
Diese klassische Konstruktion ist zweifelsohne eine der stabilsten.
Das Grundgerüst besteht aus einer Metalllegierung( edel oder
unedel), auf die dann anschließend die individuell eingefärbte
Keramik aufgebrannt wird, sodass sich das Endprodukt in einer ästhetischen
Form präsentiert und von den eigenen Zähnen nicht zu unterscheiden
ist.
Keramik Inlaybrücke
Eine weitere Möglichkeit, einen fehlenden Zahn zu ersetzen, wenn
die Nachbarzähne bereits Füllungen aufweisen.
Goldguss
Brücke
Sie wurde früher häufig verwendet, kommt aber wegen der
unbefriedigenden Ästhetik heute praktisch nicht mehr zum Einsatz.
Allerdings in puncto Lebenserwartung wahrscheinlich unübertroffen.
Die Einzelkrone
Wenn ein Defekt groß ist, sodass ein Inlay oder Onlay (also
ein fixer Zahnteilersatz) aus medizinischen Gründen nicht mehr
in Frage kommt, so ist dies eine Indikation für eine Überkronung
eines Zahnes. Falls es sich dabei um einen devitalen (wurzelbehandelten)
Zahn handelt, ist es notwendig, darunter einen Stiftaufbau anzufertigen.
Diese Krone wird dann Stiftkrone genannt (heute werden Stift und Krone
getrennt gefertigt)
Es gibt DIE KRONE
genauso wenig wie DAS AUTO! Eine Vielzahl von Kronenarten und Kronenmaterialien
stehen zur Verfügung um einen zerstörten Zahn, der als krankes
Organ den ganzen Körper nachhaltig schädigen kann (Kiefer,
Herz, Magen/Darm, Immunsystem, Haut, Kopf etc.) wieder gesund und
zum Lächeln, Sprechen und Kauen geeignet zu machen.
Die am
häufigst verwendeten Kronenarten:
Verblend-Keramik
Krone (facettiert oder komplett verblendet)
Sie besitzt einen
Metallkern(Edelmetallkern), der keramisch verblendet wird und somit
optisch wie ein eigener Zahn aussieht.
Vollkeramik Krone (Zirkonkrone)
Findet vermehrt bei Patienten Einzug, die sehr transparente Frontzähne
besitzen, da die reine Keramik diese ästhetischen Forderung am
ehesten gerecht wird. Entspricht derzeit dem ästhetischen Maximum

Vollgußkrone
Sie ist auf Grund der Materialeigenschaften immer noch die stabilste
Krone, kommt aber heute nur mehr im hinteren Seitzahnbereich zum Einsatz.
Dort allerdings hat sie große Bedeutung, insbesondere bei größeren
Sanierungen, da es durch Abnützungserscheinungen des Kiefergelenkes
im Laufe der Zeit zu Vorkontakten kommen kann. Das heißt, dass
die hinteren Zähne beim Zusammenbeißen früher Kontakt
haben als die vorderen. Sind nun diese hinteren Backenzähne aus
Keramik, so können aus der Tatsache, dass diese sehr hart ist,
Kiefergelenksprobleme resultieren. Dies ist bei der Vollgußkrone
weniger der Fall, da Gold "schmiedbar" ist, d.h. es gibt
ein wenig nach.

Kunststoffverblendkrone
( facettiert oder ganz verblendet)
Hierbei wird das Metallgerüst einer Krone nicht mit Keramik,
sondern mit Kunststoff verblendet. Dies wird selten angewendet, die
häufigste Indikation ist die Verblendung bei
großen, vielstelligen Kronen- und Brückensegmenten, da
Keramikverblendungen über lange Strecken bruchgefährdeter
sind.
Kunststoffkrone
Dieser Kronentyp wird aufgrund der kürzeren Haltbarkeit, Verfärbung
und einigen ästhetischen Mangelpunkten eigentlich nur mehr als
Edel- bzw. Langzeitprovisorium angefertigt.
Fissuren
Versiegelung
Die Fissurenversiegelung ist ein besonders wirksamer Schutz vor Karies
Alle Zähne
mit zerklüfteter Oberfläche und mit Grübchen sind besonders
Karies gefährdet. Denn die tiefen Fissuren bieten den Bakterien
gute Haftungsmöglichkeiten.
Hier können die in der Plaque gebildeten Säuren besonders
lange auf die Zahnoberfläche einwirken, was nachgewiesenerweise
zu Karies führt!

Durch die Fissurenversiegelung
erhalten gesunde kariesfreie Zähne für viele Jahre einen
wirksamen Schutz gegen Karies! Dabei wird nach Aufrauhung des Zahnschmelzes
in den „Tälern“ ein medizinisch unbedenklicher, dünnflüssiger
Kunststoff auf die Oberfläche des Zahnes gebracht und durch das
Licht einer Speziallampe gehärtet. Somit werden die Furchen (Fissuren)
an den Kauflächen der Seitzähne nivelliert, die „Täler“
(Fissuren) gegen Bakterien und Schmutz unempfindlicher und der Zahnborste
beim Reinigen leicht zugänglich.
Kiefer
Orthopädie
Gründe für eine Kieferorthopädische Behandlung
bei Kindern:
Daumen oder Schnullerlutschen über das 3. Lebensjahr hinaus,
Engstand wegen vorzeitigem Milchzahnverlust oder wegen zu großer
Zähne bei zu kleinem Kiefer, Rücklage des Ober- und/oder
Unterkiefers durch zu geringes Knochenwachstum (Klasse II oder III),
Vorlage des Ober- und/oder Unterkiefers durch zu starkes Knochenwachstum.
Zahnfehlstellungen, Nichtanlage von Zähnen...

Bei Erwachsenen:
Hier besteht dieselbe Indikation wie bei Kindern, nur sind die Behandlungsmethoden
oft unterschiedlicher Natur.
Hinzu kommt der
Verlust von bleibenden Zähnen, der zu Lücken und damit zum
Hineinkippen benachbarter Zähne in die entstandenen Lücken
führt. Es kommt zu einer Fehlbelastung der schiefgewordenen Nachbarzähne.
Diese sollten daher mit einer Regulierung wieder gerade gestellt werden,
bevor die Zahnlücken mit Kronen und Brücken versorgt werden.
Manchmal können sogar die Zahnlücken mit einer Regulierung
und damit ohne künstlichen Zahnersatz geschlossen werden.
Knochenfehlstellungen,
die nicht im Kindesalter beseitigt wurden, müssen beim Erwachsenen
manchmal operativ korrigiert werden.
Je nach Lebensalter
und Art der Gebissfehlentwicklungen stehen in der Kieferorthopädie
unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung. Man unterscheidet
dabei zwischen Frühbehandlung, Erwachsenenbehandlung, Funktionskieferorthopädie,
Multiband-Behandlung, kombiniert kieferorthopädisch-chirurgischer
Behandlung, kombinierte Behandlung festsitzend und abnehmbar, Behandlung
mit Schienen und, und, und..
Nur ein ausgeformtes,
sich im gnathologischen Gleichgewicht befindliches Gebiss garantiert
keine vorzeitigen Zahnerluste durch Fehlbelastung, parodontologische
Erkrankungen, falschen Abnützungen, sowie Kiefergelenksproblemen
und ist außerdem ein Garant für optimales Kauen und damit
ein Wegbereiter für den ordentlichen Beginn des Verdauungsprozesses.
In meiner Ordination
wird sowohl die abnehmbare kieferorthopädische Behandlung ( Zahnspange),
als auch die festsitzende KFO ( Bracketts etc.) angeboten. Lassen
sie sich in der Ordination beraten, das Team steht für Auskünfte
bereit!
Playsafe
Mundschutz
Aktualisierung in Arbeit
Prophylaxe
und Mundhygiene
Wer will nicht gerne mit schönen, hellen Zähnen
glänzen und dabei auch noch die Gewissheit genießen, viel
für die Gesundheit der Zähne zu tun. Und das schmerzfrei.
Wissenschaftliche
Untersuchungen haben gezeigt, dass eine professionelle Zahnreinigung
etwa alle 6 Monate in Verbindung mit einer systematischen häuslichen
Mundpflege genügen, um Ihre Zähne gesund zu erhalten. Natürlich
hängt das auch von der Intensität der täglichen Zahnpflege
und der individuellen Mundsituation ab. Gut und gepflegt aussehen
ist in unserer heutigen Zeit ein wichtiger gesellschaftlicher Aspekt.
Gepflegte Zähne sehen nicht nur gut aus, sie bleiben auch länger
gesund.

Die professionelle
Zahnreinigung umfasst das Entfernen aller Beläge einschließlich
der gründlichen Politur der Zähne mit professionellen Hilfsmitteln,
die auf die Mundsituation des Patienten abgestimmt werden. Mit der
professionellen Zahnreinigung werden Hygieneverhältnisse in der
Mundhöhle geschaffen, um Zahnbetterkrankungen oder Karies zu
vermeiden.
Warum eine
professionelle Zahnreinigung?
Erwiesenermaßen
erhöhen schlechte Zähne und entzündetes Zahnfleisch
das Herzinfarktrisiko und die Schlaganfallgefährdung. Der vorzeitige
Zahnverlust mit allen seinen Folgen ist sowieso vorprogrammiert. Schwere
Fälle von Parodontitis können die Gefahr eines Herzinfarkts
sogar verdreifachen. Schon allein deshalb gehört die professionelle
Zahnreinigung in Amerika, der Schweiz und anderen Ländern zur
üblichen Vorsorge.
Eine professionelle
Zahnreinigung kann selbst harte und verfärbte Beläge beseitigen.
Die professionelle Zahnreinigung beinhaltet das gründliche Entfernen
von Zahnstein, anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen.
Ultraschall und/oderPulverstrahlgerät und Bürstchen lösen
selbst Kaffee-, Tee- und Raucherbeläge.
Anschließend
werden alle Zähne poliert, um eine Neuansiedelung von Bakterien
zu erschweren. Die professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine
kosmetische Maßnahme, sie ist auch Grundvoraussetzung für
die Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparates. Nach
einer professionellen Zahnreinigung fluoridieren wir auf Wunsch Ihre
Zähne. Fluoride härten den Zahnschmelz und schützen
die Zähne vor Kariesentstehung.
Bleaching
Zahnaufhellung
Schöne, gleichmäßige Zähne verbessern erheblich
den harmonischen Gesamteindruck des Gesichts, ihr Selbstbewusstsein
wird gestärkt. Verfärbte Zähne dagegen beeinträchtigen
jedoch jedes noch so strahlende Lächeln.
Mit den heutigen
Bleaching-Materialien bekommen die Zähne innerhalb kürzester
Zeit ihre natürlich frische Farbe wieder. Man sollte das Bleichen
jedoch vom Fachmann durchführen lassen, da die Zähne ansonsten
Schaden nehmen könnten.
Wir unterscheiden zwei Arten von Bleaching
Homebleaching
Langsamer ,aber schonender; der Patient bleicht seine Zähne
mit den individuell hergestellten Miniplastschienen (Bleichschienen)
und der Bleichsubstanz unter zahnärztlicher Aufsicht Kontrolle!
In-Office-Bleaching
(Chairside-Bleaching)
Meist mit intensiveren Bleichmitteln und dadurch deutlich schneller;
zudem werden oft nur einzelne Zähne gebleicht , entweder mit
Bleichschiene und/oder mit Schleimhautschutzschaum.
Nach eingehenden
Untersuchungen steht auch fest, dass eine Aktivierung des Gels mittels
Lichbleichlampe keinerlei Verbesserungen der Bleichqualität bringt,
es kommt lediglich zu einer etwas schnelleren Bleichung;
Wie funktioniert
Bleaching?
Nach Abdrucknahme
werden von Ihren Zähnen Gipsmodelle angefertigt, auf denen klarsichtige
Schienen aus Kunststoff hergestellt werden. In diese Schienen müssen
sie das Bleichmaterial richtet sich nach der anfänglichen Verfärbung
der Zähne und dem gewünschten Grad der Aufhellung.
Erste Resultate
lassen sich bereits nach drei Nächten feststellen. Die besten
Ergebnisse werden nach ca. zehn Tagen erzielt.
Durch die natürliche
Zahnalterung, den Konsum von färbenden Lebensmitteln (z. B. Kaffee,
Tee, Cola, Rotwein und Tabak), Verletzungen, Antibiotika, starke Fluoride,
Nervenrückbildungen und frühere Zahnbehandlungen kann es
zu Zahnverfärbungen kommen.
Das Bleachinggel
wird in Ihre Zahnschienen gefüllt. Der Wirkstoff durchwandert
den Zahn und hellt dabei die abgelagerten Farbpigmente im Schmelz
wieder auf. Dadurch wird die Zahnfarbe schonend heller.
Untersuchungen
haben erwiesen, dass diese Art der Zahnaufhellung mit 10% bis 16%igem
Carbamid-Peroxid unter Anleitung und Kontrolle Ihres Zahnarztes/Kieferorthopäden
- sicher für Zähne und Gaumen ist. Auch in 4000facher mikroskopischer
Vergrößerung sind keine strukturellen Veränderungen
durch die Anwendung nachzuweisen. Weder Zahn noch Zahnschmelz werden
demineralisiert.
Neueste Untersuchungen
der Universität Freiburg haben gezeigt, dass nicht die Konzentration
des Carbamid-Peroxids, sondern der pH-Wert des Bleichmittels die Härtezunahme
des Zahnschmelzes beeinflusst. Das Bleichen mittels Carbamid-Peroxid-haltigen
Präparaten bietet so eine Möglichkeit, künstlich erweichten
Zahnschmelz teilweise wieder zu härten.
Die Erfahrung
hat gezeigt, dass es während der Anwendung zu einer Kälteempfindlichkeit
kommen kann. Diese verschwindet jedoch innerhalb von 3 Tagen nach
Unterbrechung oder Beendigung der Anwendung vollständig. Gegen
die Überempfindlichkeit der Zähne kann man für einige
Tage bzw. begleitend zur Bleaching-Therapie spezielle Zahncremes (Sensodyne
Duo, Elmex sensitiv etc.) verwenden. Dieser Effekt verschwindet jedoch
in jedem Fall innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Ende der Behandlung
und kommt nicht wieder.
Silensor
Schnarchschiene
Aktualisierung in Arbeit
Implantate
Früher oder später trifft es fast jeden von uns - die ersten
Zähne müssen gezogen werden. Die Ursachen dafür sind
meist Karies oder Parodontose (Zahnfleischschwund), manchmal aber
auch Unfälle. Die Folgen sind unschöne und störende
Zahnlücken, bzw. ein völliger Zahnverlust.
Zahnimplantate
ermöglichen bei vielen dieser Fälle eine Lösung durch
einen festsitzenden Zahnersatz, bzw. einen besseren Halt einer bestehenden
oder notwendig gewordenen Prothese.
Implantate sind
künstliche Zahnwurzeln, meist aus Titan. Sie werden anstelle
der ehemaligen Zähne in den Knochen eingesetzt (implantiert).
Derzeit werden
in meiner Ordination, je nach Ausgangssituation, vier verschiedene
Implantatsysteme verwendet, da zwar die meisten Implantatsystem zwar
alle erforderlichen Einsatzgebiete medizinisch abdecken, sich jedoch
bei gleicher „Geeignetheit“ oft finanziell erheblich unterscheiden.
Diese dadurch entstehenden Preiseinsparungen sind wir bemüht
Ihnen weiterzugeben. Selbstverständlich entsprechen alle Lösungen
den aktuellen medizinischen Erfordernissen, sind also “State
oft the Art“,
Heute unterscheiden
wir ganz allgemein zwischen Implantationen mit Möglichkeit zur
Sofortbelastung und Implantationen, bei denen das Implantat unbelastet
über einen längeren Zeitraum einheilt!
Die Vor- und
Nachteile des jeweiligen Systems unterscheiden sich demnach:
Bei der Sofortbelastung muss eine definierte große Primärstabilität
des gesetzten Implantats vorhanden sein, die Knochenbeschaffenheit
muss gewissen Kriterien entsprechen, es dürfen keine Beherdungen
oder Knochenentzündungen vorliegen, einwurzelige Zähne müssen
nahezu immer interimsverblockt werden, und, und, und..
Der Vorteil liegt
aber auch auf der Hand : Sie bekommen sofort ihren endgültigen
Zahn (Zähne) eingesetzt, kein unangenehmer Zeitraum für
das (gedeckte) Einheilen, kein weiterer kleiner Sekundäreingriff
nötig, Minimalbelastung durch mikroinvasive Operationstechnik
(Mimi), und, und, und..
Lassen sie sich
beraten, was in Ihrem Fall die geeignetste Lösung wäre,
vertrauen sie 20 Jahren Implantationserfahrung!
Voraus geht einer
Implantation immer eine gründliche Planung, unterstützt
durch digitale Röntgen. Ob das Knochenangebot ausreicht, welches
Implantatsystem das geeignete ist, ob chirurgische Vorarbeiten wie
Kieferkammaufbauten, Sinuslifte, oder Mischformen notwendig sind,
sagen wir ihnen nach eingehender Untersuchung!
Die klassische
Implantationsform:
Das eigentliche Implantat besteht aus zwei Teilen, einem Primärteil
aus Rein-Titan, der operativ in den Kieferknochen gesetzt wird. Dieses
Implantat ist meist zylinderförmig (stufenzylinderförmig)
und besitzt ein Gewinde. Während der Einheilung wächst der
Knochen an das Implantat, so dass es letztlich fest verankert im Knochen
sitzt.
Während
der Einheilzeit, die mindestens zwei Monate dauert, liegt das Implantat
unterhalb der Schleimhaut, die es in dieser Phase vor Belastungen
schützt. Anschließend wird in einer zweiten Sitzung ein
Pfosten (Aufbauteil) aus Titan oder Zirkon in das Innengewinde des
gesetzten Implantats eingeschraubt, auf dem der neue Zahn nach Präparation,
ähnlich einer herkömmlichen Krone, fest verankert wird.
Diese zweiteilige,
zweizeitige Implantationsform hat sich über Jahre als sehr bewährt
herausgestellt, wenngleich die Dauer und die Belastung nur als suboptimal
bezeichnet werden müssen!
Die innovative
MIMI- Implantationsform:
Die Mikroinvasive minimale Methode der Implantation ( kurz: MIMI)
ist eine in den Grundzügen aus den USA stammende, in Deutschland
verfeinerte und verbesserte Methode der Implantation, die, wenn für
den jeweiligen Patienten geeignet, zusammen mit den dafür gefertigten
sofortbelastbaren Spezialimplantaten eine herausragende neue Methode
darstellt, die für den Patienten geringste Belastung bei nahezu
sofortiger Endversorgung darstellt.
Ausführliche,
auf sie zurechtgeschneiderte Information gibt’s bei Bedarf bei
ihrem nächsten Besuch in unserer Ordination.
Die wichtigsten
Einsatzgebiete von Implantaten
a) Der Ersatz
von Einzelzähnen:
Wenn die eigenen Nachbarzähne noch komplett intakt sind, so ist
das Einzelzahnimplantat sicherlich die erste Wahl!
b) Die Freiendlücke:
Wenn für eine Brücke nicht ausreichend Pfeilerzähne
vorhanden sind, so werden bei Wunsch nach ausschließlich fixer
Versorgung ein oder mehrere Implantate gesetzt um darauf eine fixe
Brücke anfertigen zu können.
c) Die Fixierung
von Zahnteil- oder Vollprothesen: Wenn die „Dritten“ aufgrund
ungünstiger Kieferverhältnisse keinen ausreichenden Halt
finden, so werden 2,4 oder 6 Implantate gesetzt um der Prothese wieder
eine feste ( im Oberkiefer oftmals gaumenfreie) Verankerung zu geben
Keramik
Verblendschalen
Aktualisierung in Arbeit
Ästhetische
Fülltherapie
Amalgam ist heute für viele Menschen aus verschiedenen Gründen
problematisch.
Einerseits aus
ästhetischen Aspekten, denn Amalgamfüllungen werden schon
nach kurzer Zeit schwarz und unansehnlich. Andererseits kommt es im
Mund über den Speichel zu einem Ionen-Fluss, woraus elektrische
Ströme von geringer Spannung resultieren, die die Amalgamfüllung
angreifen und Spuren von Quecksilber freisetzen. Dies sind zwar geringere
Mengen als sie manchmal über Nahrungsmittel aufgenommen werden,
dennoch ist bei den meisten Patienten, die bewusst auf ihre Gesundheit
achten, ein begründetes Misstrauen geblieben.
Über die
systemischen Auswirkungen von Amalgam erlaube ich mir folgenden Standpunkt
zu vertreten:
Jeder Mensch
ist im Laufe seines Lebens mit verschiedensten Belastungen und Noxen
konfrontiert. Einige von ihnen, wie etwa Ozon, Stress, Umweltverschmutzung,
Strahlung , Erbfaktoren usw. können wir nur schwer beeinflussen,
andere wie Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel, Amalgam, Diabetes,
Bluthochdruck, Ernährungsfehler usw. sind von uns durchaus beeinflussbar,
und das sollten wir auch tun, um unsere Belastungen, die unser Leben
zumindest negativ beeinflussen, zu minimieren.
Natürlich
stellt Amalgam eine systemische Belastung einer bestimmten Größe
für den menschlichen Körper dar; Diese Belastung sollte
soweit wie möglich minimiert werden - reiner Selbstschutz sozusagen.
Lokale Auswirkungen
des Amalgams auf Schleimhaut und Knochen sind medizinisch seit langem
unbestritten: chronischer Entzündungsreiz, Taschenbildung, verstärkter
Knochenabbau mit all seinen Folgen.
Unbestritten
ist jedoch die Tatsache, dass Amalgam so preiswert ist, dass die Krankenkassen
die vollen Kosten dafür übernehmen.
Jeder der keine
Amalgamfüllungen in seinem Mund will, ist daher dazu angehalten
sich über alternative Füllungsmaterialien zu informieren!
Alternative
Füllungsmaterialien:
Die Keramikfüllung
( Kunststofffüllung mit höchstem Keramikfülleranteil):
Eine preiswerte und ästhetisch zufriedenstellende Lösung
stellt hier die direkt im Mund gelegte Keramikfüllung dar. Diese
neuen Materialien haben, im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffen,
den Vorteil der höheren Abriebfestigkeit und geringeren Schrumpfung
beim Aushärten. Ein weiterer Vorteil liegt in der Tatsache, dass
diese Füllungen zahnfarben sind und damit den optischen Anforderungen
vieler Patienten Rechnung tragen.
Die Kunststofffüllung
im Seitzahnbereich:
Aufgrund ihrer hohen Schrumpfungstendenz, und der Zahnnervreizung
besteht in meinen Augen für diese Füllung kaum noch ein
Indikationsgrund.
Technikergefertigte
Füllung: Inlay - Das Mittel der Wahl:
Vom Zahntechniker gefertigte Füllungen werden nicht im Mund,
sondern im Labor hergestellt. Hierfür muss zuerst nach erfolgter
lege artis Präparation ein Abdruck der Zähne genommen werden.
Anhand eines Modells Ihrer Zähne, kann der Techniker eine präzise
und hochwertige Füllung anfertigen, deren Kaufläche exakt
zum Gegenzahn passt. Dies ist die beste Möglichkeit einen kariösen
Zahn langfristig haltbar, also optimal zu versorgen. Die Haltbarkeit
einer so gefertigten Füllung - kann das 10-15 fache einer Amalgamfüllung
betragen.
Gold Inlay:
In Zeiten rasanten technischen Fortschritts sind viele Menschen geneigt,
das Neueste immer für das Beste zu halten - dies trifft bei der
Versorgung von Zähnen nicht unbedingt zu.
Gold ist nicht
nur der Inbegriff des Schönen, des Göttlichen, des Reichtums
und der Macht, sondern auch ein Heil- und Hilfsmittel, das in allen
Kulturen seit ca. 6000 Jahren eine hohe Wertschätzung genießt.
Seit zwei Jahrtausenden ist Gold, wenn auch in immer verbesserten
Legierungsvarianten, in der Zahnheilkunde das Mittel der Wahl. Es
handelt sich hierbei um ein "biokompatibles" Material, d.h.
es gibt praktisch keine Nebenwirkungen - also ein optimaler Werkstoff.
Die "Schmiedbarkeit"
des Goldes erlaubt es uns einerseits, einen perfekten und bakteriendichten
Randschluss herzustellen, indem wir das Inlay beim Einsetzen anfinieren
(anpolieren), andererseits verhindert sie das Auftreten von Frühkontakten,
die sich auf Dauer schädlich auf das Kiefergelenk auswirken,
da sich Goldkauflächen durch Reibung gegeneinander - sozusagen
selbst einschleifen, also ein wenig nachgeben. Die Hochglanzpolitur
mit der das Inlay geliefert wird, erschwert es Zahnbelägen sich
anzuhaften.
Onlay oder
Teilkrone
Von einem Onlay spricht man, wenn es notwendig ist aus statischen
Gründen nicht nur die Kaufläche, sondern auch eine Höcker
des Zahnes zu ersetzen. Dies kann der Fall sein, wenn eine erhaltene
Zahhnwand schon so dünn ist, dass sie dem Kaudruck nicht standhalten
würde und auseinander zubrechen droht.
Keramik-Verblend
Inlay
Vor allem in südlicheren Ländern sind deutlich sichtbare
Goldzähne ein Statussymbol. In unseren Breiten hingegen wünscht
man sich einen Zahnersatz, der sich den eigenen Zähnen vollkommen
anpasst. Qualitativ sind Goldinlays unübertroffen, ästhetisch
jedoch stellen sie einen Kompromiss dar, da die Goldanteile teilweise
sichtbar sind. Bei Keramik-Verblend Inlays ist ein Großteil
der sichtbaren Fläche mit zahnfarbener Keramik verblendet, sodass
nur ein dünner Goldrand zu sehen ist, der allerdings kaum auffällt.
Vollkeramik
Inlays
Zweifellos stellen sie die ästhetisch schönste Alternative
zum Amalgam dar, aber auch die teuerste. Sie sind zwar praktisch nicht
sichtbar, aber zerbrechlich, da dieses Material ohne Goldunterbau
wesentlich spröder ist. Des weiteren kann man solche Inlays nicht
zementieren, sondern man muss sie kleben.
Laserbehandlung
Laser werden seit vielen Jahren in der Zahnmedizin erfolgreich angewandt.
Die Einsatzgebiete des Lasers sind vielfältig, je nach Typ des
Lasers.
In unserer Ordination
verwenden wir zwei Lasertypen: Den Softlaser und den „mittelharten“
Laser, die sich in ihrer Wellenlänge und damit Einsatzgebiet
unterscheiden.

Während
die Wirkungen des Softlasers hauptsächlich auf biologischen Wirkungen
basieren (Anregung der biologischen Aktivität des Gewebes, Stimulation
von Immunfraktionen, Durchblutungssteigerung, Stimulation von Immunmodulatoren
und Immuntriggern), werden durch die Energie des mittelharten Laserstrahls
bereits chirurgische Eingriffe nahezu blutungfrei durchgeführt.
Anwendungsmöglichkeiten
des Lasers
Softlaser:
Wundheilung: Durch das Laserlicht wird die Wundheilung gefördert.
Das macht man sich nach Extraktionen, nach Zahnfleischoperationen
oder nach Implantationen zu Nutze.
Laserakupunktur:
Die Punkte, die man bei der Akupunktur mit der Nadel ansticht, kann
man auch mit Laserlicht aktivieren.
Anregung
des Energieflusses in den Akupunkturmeridianen: Durch das Laserlicht
können Akupunkturmeridiane aktiviert werden und so der Energiefluß
gesteigert werden. Das hilft sehr oft bei Wundheilungsstörungen.
Anregung
des Lymphabflusses: Durch Aktivierung der Akupunkturmeridiane
kann der Lymphabfluss gesteigert werden und so die Wundheilung gefördert
werden.
Einsatzgebiete
beim mittelharten Nanolaser:
Bei Wurzelbehandlungen:
Kanalsterilisationen
Parodontologie: Parodontitis, Gingivitis
Chirurgie: Weichteilchirurgie, Einsatz wie das Skalpell
Implantologie: bei Periimplantitis
Zum Schutz der
Augen vor dem hochenergetischen, gebündelten Strahl muss in jedem
Fall eine Schutzbrille getragen werden.