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Die Herderkrankung
Die Herderkrankung – Beherdung - Apicale Parodontitis - Granulom

Die obengenannten Begriffe unterscheiden sich in ihren Formen und Auswirkungen etwas, werden hier aufgrund der Einfachheit unter allgemein „Herde“ zusammengefasst.

Die häufigsten Herde, nämlich 80 %, sind im Kopfbereich zu finden. Neben den Zähnen sind es vor allem die Nebenhöhlen und die Mandeln, welche als Herde wirken können. Funktionstechnisch sind dies Orte, die einen chronisch verweilenden Restpool an krankmachenden Erregern oder aber „nur“ belastende Energiepotentiale beherbergen, die in bestimmten Situationen streuen und so Erkrankungen auslösen bzw. unterhalten !

Dabei können solche Herde selbst für den Patienten symptomfrei erscheinen. Als Herde können aber nicht nur bereits sichtbare röntgenologische Veränderungen wirken, auch scheinbar röntgenologisch ruhige Zähne, Amalgam oder Zahnteile können als Störfelder wirken.

Welche Erkrankungen können durch Herde ausgelöst werden?

Die häufigsten Erkrankungen, die durch Herde ausgelöst werden können, sind rheumatische Erkrankungen, Gelenksbeschwerden, Kopfschmerz-Migräne, Trigeminusneuralgien.

Weitere Herderkrankungen: Chronische Prostatabeschwerden, Blasenbeschwerden, Magen-Darm Beschwerden und Neuralgien

Diagnose eines Herdes

Schulmedizinische Methode: Das Röntgenbild zeigt oft um die Wurzelspitzen eines Zahnes eine Aufhellung. Das deutet darauf hin, daß sich ein Krankheitsprozeß dort abspielt, der als Herd wirken kann.

Die Alternativmethode der Applied Kinesiology: Mit Hilfe der Applied Kinesiology kann man testen, ob ein Zahn als Herd wirkt. Wenn nämlich bei der Berührung eines Zahnes der Testmuskel schwach wird, kann man mit großer Wahrscheinlichkeit ausgehen, daß der Zahn "krank" ist. Ein kranker Zahn wirkt sehr oft als Herd.

Des weiteren kann man mit der Applied Kinesiology feststellen, ob ein Zahn oder eine entzündete Kieferhöhle die Ursache für eine Herderkrankung ist. Besonders mit der Applied Kinesiology ist es sehr gut möglich zu diagnostizieren, ob ein beherdeter Zahn mit Gelenksbeschwerden zusammen hängt.

Wenn die Schwächung des Testmuskels beim Berühren des Gelenkes durch die Berührung des Zahnes aufgehoben wird, ist im Sinne der Applied Kinesiology nachgewiesen, daß der Zahn mit den Gelenksproblemen zusammen hängt.

Die Therapie besteht im Ausschalen der Herde (im dentalen Bereich exakte Wurzelbehandlung, Wurzelspitzenresektion, Zahnextraktion mit großzügiger Granulomentfernung.

Unterstützt werden diese Maßnahmen durch eventuell homöopathische Medikation. Auch die Neuraltherapie ist in gewissen Fällen eine durchaus probates Therapieform: Eine defonierte Menge eines Anästhtikums wird lokal appliziert, um im Gesamtsystem erwünschte Heilwirkungen wie Schmerzunterbrechung, Blockadenlösung etc. zu erwirken!

Kronen Versorgung
Sollte einmal ein Zahn verloren gehen, so besteht manchmal die ästhetische, immer aber die funktionelle Forderung nach einem vollwertigen Ersatz.



Sind die Nachbarzähne "jungfräulich", das heißt ohne größere Füllungen, bietet sich normalerweise ein Implantat an.

Sind jedoch die benachbarten Zähne ohnehin versorgungsbedürftig, bzw. gibt es andere Gründe, die eine Implantation verhindern, so ist die festsitzende Brücke das Mittel der Wahl.

Voll-Keramik Brücke
Diese besteht ausschließlich aus Glaskeramik, womit ein Gewinn an Transparenz verbunden ist, was wenn überhaupt nur im Frontzahnbereich wirklich von Bedeutung ist. Nachteilig könnte sich eventuell die Tatsache auswirken, dass reine Keramik spröder ist, als im Verbund mit Edelmetall.

Verblend-Metall-Keramik Brücke
Diese klassische Konstruktion ist zweifelsohne eine der stabilsten.
Das Grundgerüst besteht aus einer Metalllegierung( edel oder unedel), auf die dann anschließend die individuell eingefärbte Keramik aufgebrannt wird, sodass sich das Endprodukt in einer ästhetischen Form präsentiert und von den eigenen Zähnen nicht zu unterscheiden ist.

Keramik Inlaybrücke
Eine weitere Möglichkeit, einen fehlenden Zahn zu ersetzen, wenn die Nachbarzähne bereits Füllungen aufweisen.

Goldguss Brücke
Sie wurde früher häufig verwendet, kommt aber wegen der unbefriedigenden Ästhetik heute praktisch nicht mehr zum Einsatz. Allerdings in puncto Lebenserwartung wahrscheinlich unübertroffen.

Die Einzelkrone
Wenn ein Defekt groß ist, sodass ein Inlay oder Onlay (also ein fixer Zahnteilersatz) aus medizinischen Gründen nicht mehr in Frage kommt, so ist dies eine Indikation für eine Überkronung eines Zahnes. Falls es sich dabei um einen devitalen (wurzelbehandelten) Zahn handelt, ist es notwendig, darunter einen Stiftaufbau anzufertigen. Diese Krone wird dann Stiftkrone genannt (heute werden Stift und Krone getrennt gefertigt)

Es gibt DIE KRONE genauso wenig wie DAS AUTO! Eine Vielzahl von Kronenarten und Kronenmaterialien stehen zur Verfügung um einen zerstörten Zahn, der als krankes Organ den ganzen Körper nachhaltig schädigen kann (Kiefer, Herz, Magen/Darm, Immunsystem, Haut, Kopf etc.) wieder gesund und zum Lächeln, Sprechen und Kauen geeignet zu machen.

Die am häufigst verwendeten Kronenarten:

Verblend-Keramik Krone (facettiert oder komplett verblendet)

Sie besitzt einen Metallkern(Edelmetallkern), der keramisch verblendet wird und somit optisch wie ein eigener Zahn aussieht.

Vollkeramik Krone (Zirkonkrone)
Findet vermehrt bei Patienten Einzug, die sehr transparente Frontzähne besitzen, da die reine Keramik diese ästhetischen Forderung am ehesten gerecht wird. Entspricht derzeit dem ästhetischen Maximum



Vollgußkrone
Sie ist auf Grund der Materialeigenschaften immer noch die stabilste Krone, kommt aber heute nur mehr im hinteren Seitzahnbereich zum Einsatz. Dort allerdings hat sie große Bedeutung, insbesondere bei größeren Sanierungen, da es durch Abnützungserscheinungen des Kiefergelenkes im Laufe der Zeit zu Vorkontakten kommen kann. Das heißt, dass die hinteren Zähne beim Zusammenbeißen früher Kontakt haben als die vorderen. Sind nun diese hinteren Backenzähne aus Keramik, so können aus der Tatsache, dass diese sehr hart ist, Kiefergelenksprobleme resultieren. Dies ist bei der Vollgußkrone weniger der Fall, da Gold "schmiedbar" ist, d.h. es gibt ein wenig nach.

Kunststoffverblendkrone ( facettiert oder ganz verblendet)
Hierbei wird das Metallgerüst einer Krone nicht mit Keramik, sondern mit Kunststoff verblendet. Dies wird selten angewendet, die häufigste Indikation ist die Verblendung bei
großen, vielstelligen Kronen- und Brückensegmenten, da Keramikverblendungen über lange Strecken bruchgefährdeter sind.

Kunststoffkrone
Dieser Kronentyp wird aufgrund der kürzeren Haltbarkeit, Verfärbung und einigen ästhetischen Mangelpunkten eigentlich nur mehr als Edel- bzw. Langzeitprovisorium angefertigt.

Fissuren Versiegelung
Die Fissurenversiegelung ist ein besonders wirksamer Schutz vor Karies

Alle Zähne mit zerklüfteter Oberfläche und mit Grübchen sind besonders Karies gefährdet. Denn die tiefen Fissuren bieten den Bakterien gute Haftungsmöglichkeiten.
Hier können die in der Plaque gebildeten Säuren besonders lange auf die Zahnoberfläche einwirken, was nachgewiesenerweise zu Karies führt!

Durch die Fissurenversiegelung erhalten gesunde kariesfreie Zähne für viele Jahre einen wirksamen Schutz gegen Karies! Dabei wird nach Aufrauhung des Zahnschmelzes in den „Tälern“ ein medizinisch unbedenklicher, dünnflüssiger Kunststoff auf die Oberfläche des Zahnes gebracht und durch das Licht einer Speziallampe gehärtet. Somit werden die Furchen (Fissuren) an den Kauflächen der Seitzähne nivelliert, die „Täler“ (Fissuren) gegen Bakterien und Schmutz unempfindlicher und der Zahnborste beim Reinigen leicht zugänglich.

Kiefer Orthopädie
Gründe für eine Kieferorthopädische Behandlung bei Kindern:
Daumen oder Schnullerlutschen über das 3. Lebensjahr hinaus, Engstand wegen vorzeitigem Milchzahnverlust oder wegen zu großer Zähne bei zu kleinem Kiefer, Rücklage des Ober- und/oder Unterkiefers durch zu geringes Knochenwachstum (Klasse II oder III), Vorlage des Ober- und/oder Unterkiefers durch zu starkes Knochenwachstum. Zahnfehlstellungen, Nichtanlage von Zähnen...

Bei Erwachsenen:
Hier besteht dieselbe Indikation wie bei Kindern, nur sind die Behandlungsmethoden oft unterschiedlicher Natur.

Hinzu kommt der Verlust von bleibenden Zähnen, der zu Lücken und damit zum Hineinkippen benachbarter Zähne in die entstandenen Lücken führt. Es kommt zu einer Fehlbelastung der schiefgewordenen Nachbarzähne. Diese sollten daher mit einer Regulierung wieder gerade gestellt werden, bevor die Zahnlücken mit Kronen und Brücken versorgt werden. Manchmal können sogar die Zahnlücken mit einer Regulierung und damit ohne künstlichen Zahnersatz geschlossen werden.

Knochenfehlstellungen, die nicht im Kindesalter beseitigt wurden, müssen beim Erwachsenen manchmal operativ korrigiert werden.

Je nach Lebensalter und Art der Gebissfehlentwicklungen stehen in der Kieferorthopädie unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung. Man unterscheidet dabei zwischen Frühbehandlung, Erwachsenenbehandlung, Funktionskieferorthopädie, Multiband-Behandlung, kombiniert kieferorthopädisch-chirurgischer Behandlung, kombinierte Behandlung festsitzend und abnehmbar, Behandlung mit Schienen und, und, und..

Nur ein ausgeformtes, sich im gnathologischen Gleichgewicht befindliches Gebiss garantiert keine vorzeitigen Zahnerluste durch Fehlbelastung, parodontologische Erkrankungen, falschen Abnützungen, sowie Kiefergelenksproblemen und ist außerdem ein Garant für optimales Kauen und damit ein Wegbereiter für den ordentlichen Beginn des Verdauungsprozesses.

In meiner Ordination wird sowohl die abnehmbare kieferorthopädische Behandlung ( Zahnspange), als auch die festsitzende KFO ( Bracketts etc.) angeboten. Lassen sie sich in der Ordination beraten, das Team steht für Auskünfte bereit!

Playsafe Mundschutz
Aktualisierung in Arbeit

Prophylaxe und Mundhygiene
Wer will nicht gerne mit schönen, hellen Zähnen glänzen und dabei auch noch die Gewissheit genießen, viel für die Gesundheit der Zähne zu tun. Und das schmerzfrei.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine professionelle Zahnreinigung etwa alle 6 Monate in Verbindung mit einer systematischen häuslichen Mundpflege genügen, um Ihre Zähne gesund zu erhalten. Natürlich hängt das auch von der Intensität der täglichen Zahnpflege und der individuellen Mundsituation ab. Gut und gepflegt aussehen ist in unserer heutigen Zeit ein wichtiger gesellschaftlicher Aspekt. Gepflegte Zähne sehen nicht nur gut aus, sie bleiben auch länger gesund.

Die professionelle Zahnreinigung umfasst das Entfernen aller Beläge einschließlich der gründlichen Politur der Zähne mit professionellen Hilfsmitteln, die auf die Mundsituation des Patienten abgestimmt werden. Mit der professionellen Zahnreinigung werden Hygieneverhältnisse in der Mundhöhle geschaffen, um Zahnbetterkrankungen oder Karies zu vermeiden.

Warum eine professionelle Zahnreinigung?

Erwiesenermaßen erhöhen schlechte Zähne und entzündetes Zahnfleisch das Herzinfarktrisiko und die Schlaganfallgefährdung. Der vorzeitige Zahnverlust mit allen seinen Folgen ist sowieso vorprogrammiert. Schwere Fälle von Parodontitis können die Gefahr eines Herzinfarkts sogar verdreifachen. Schon allein deshalb gehört die professionelle Zahnreinigung in Amerika, der Schweiz und anderen Ländern zur üblichen Vorsorge.

Eine professionelle Zahnreinigung kann selbst harte und verfärbte Beläge beseitigen. Die professionelle Zahnreinigung beinhaltet das gründliche Entfernen von Zahnstein, anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen. Ultraschall und/oderPulverstrahlgerät und Bürstchen lösen selbst Kaffee-, Tee- und Raucherbeläge.

Anschließend werden alle Zähne poliert, um eine Neuansiedelung von Bakterien zu erschweren. Die professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sie ist auch Grundvoraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparates. Nach einer professionellen Zahnreinigung fluoridieren wir auf Wunsch Ihre Zähne. Fluoride härten den Zahnschmelz und schützen die Zähne vor Kariesentstehung.

Bleaching Zahnaufhellung
Schöne, gleichmäßige Zähne verbessern erheblich den harmonischen Gesamteindruck des Gesichts, ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. Verfärbte Zähne dagegen beeinträchtigen jedoch jedes noch so strahlende Lächeln.

Mit den heutigen Bleaching-Materialien bekommen die Zähne innerhalb kürzester Zeit ihre natürlich frische Farbe wieder. Man sollte das Bleichen jedoch vom Fachmann durchführen lassen, da die Zähne ansonsten Schaden nehmen könnten.
Wir unterscheiden zwei Arten von Bleaching

Homebleaching
Langsamer ,aber schonender; der Patient bleicht seine Zähne mit den individuell hergestellten Miniplastschienen (Bleichschienen) und der Bleichsubstanz unter zahnärztlicher Aufsicht Kontrolle!

In-Office-Bleaching (Chairside-Bleaching)
Meist mit intensiveren Bleichmitteln und dadurch deutlich schneller; zudem werden oft nur einzelne Zähne gebleicht , entweder mit Bleichschiene und/oder mit Schleimhautschutzschaum.

Nach eingehenden Untersuchungen steht auch fest, dass eine Aktivierung des Gels mittels Lichbleichlampe keinerlei Verbesserungen der Bleichqualität bringt, es kommt lediglich zu einer etwas schnelleren Bleichung;

Wie funktioniert Bleaching?

Nach Abdrucknahme werden von Ihren Zähnen Gipsmodelle angefertigt, auf denen klarsichtige Schienen aus Kunststoff hergestellt werden. In diese Schienen müssen sie das Bleichmaterial richtet sich nach der anfänglichen Verfärbung der Zähne und dem gewünschten Grad der Aufhellung.

Erste Resultate lassen sich bereits nach drei Nächten feststellen. Die besten Ergebnisse werden nach ca. zehn Tagen erzielt.

Durch die natürliche Zahnalterung, den Konsum von färbenden Lebensmitteln (z. B. Kaffee, Tee, Cola, Rotwein und Tabak), Verletzungen, Antibiotika, starke Fluoride, Nervenrückbildungen und frühere Zahnbehandlungen kann es zu Zahnverfärbungen kommen.

Das Bleachinggel wird in Ihre Zahnschienen gefüllt. Der Wirkstoff durchwandert den Zahn und hellt dabei die abgelagerten Farbpigmente im Schmelz wieder auf. Dadurch wird die Zahnfarbe schonend heller.

Untersuchungen haben erwiesen, dass diese Art der Zahnaufhellung mit 10% bis 16%igem Carbamid-Peroxid unter Anleitung und Kontrolle Ihres Zahnarztes/Kieferorthopäden - sicher für Zähne und Gaumen ist. Auch in 4000facher mikroskopischer Vergrößerung sind keine strukturellen Veränderungen durch die Anwendung nachzuweisen. Weder Zahn noch Zahnschmelz werden demineralisiert.

Neueste Untersuchungen der Universität Freiburg haben gezeigt, dass nicht die Konzentration des Carbamid-Peroxids, sondern der pH-Wert des Bleichmittels die Härtezunahme des Zahnschmelzes beeinflusst. Das Bleichen mittels Carbamid-Peroxid-haltigen Präparaten bietet so eine Möglichkeit, künstlich erweichten Zahnschmelz teilweise wieder zu härten.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es während der Anwendung zu einer Kälteempfindlichkeit kommen kann. Diese verschwindet jedoch innerhalb von 3 Tagen nach Unterbrechung oder Beendigung der Anwendung vollständig. Gegen die Überempfindlichkeit der Zähne kann man für einige Tage bzw. begleitend zur Bleaching-Therapie spezielle Zahncremes (Sensodyne Duo, Elmex sensitiv etc.) verwenden. Dieser Effekt verschwindet jedoch in jedem Fall innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Ende der Behandlung und kommt nicht wieder.

Silensor Schnarchschiene
Aktualisierung in Arbeit

Implantate
Früher oder später trifft es fast jeden von uns - die ersten Zähne müssen gezogen werden. Die Ursachen dafür sind meist Karies oder Parodontose (Zahnfleischschwund), manchmal aber auch Unfälle. Die Folgen sind unschöne und störende Zahnlücken, bzw. ein völliger Zahnverlust.

Zahnimplantate ermöglichen bei vielen dieser Fälle eine Lösung durch einen festsitzenden Zahnersatz, bzw. einen besseren Halt einer bestehenden oder notwendig gewordenen Prothese.

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, meist aus Titan. Sie werden anstelle der ehemaligen Zähne in den Knochen eingesetzt (implantiert).

Derzeit werden in meiner Ordination, je nach Ausgangssituation, vier verschiedene Implantatsysteme verwendet, da zwar die meisten Implantatsystem zwar alle erforderlichen Einsatzgebiete medizinisch abdecken, sich jedoch bei gleicher „Geeignetheit“ oft finanziell erheblich unterscheiden. Diese dadurch entstehenden Preiseinsparungen sind wir bemüht Ihnen weiterzugeben. Selbstverständlich entsprechen alle Lösungen den aktuellen medizinischen Erfordernissen, sind also “State oft the Art“,

Heute unterscheiden wir ganz allgemein zwischen Implantationen mit Möglichkeit zur Sofortbelastung und Implantationen, bei denen das Implantat unbelastet über einen längeren Zeitraum einheilt!

Die Vor- und Nachteile des jeweiligen Systems unterscheiden sich demnach:
Bei der Sofortbelastung muss eine definierte große Primärstabilität des gesetzten Implantats vorhanden sein, die Knochenbeschaffenheit muss gewissen Kriterien entsprechen, es dürfen keine Beherdungen oder Knochenentzündungen vorliegen, einwurzelige Zähne müssen nahezu immer interimsverblockt werden, und, und, und..

Der Vorteil liegt aber auch auf der Hand : Sie bekommen sofort ihren endgültigen Zahn (Zähne) eingesetzt, kein unangenehmer Zeitraum für das (gedeckte) Einheilen, kein weiterer kleiner Sekundäreingriff nötig, Minimalbelastung durch mikroinvasive Operationstechnik (Mimi), und, und, und..

Lassen sie sich beraten, was in Ihrem Fall die geeignetste Lösung wäre, vertrauen sie 20 Jahren Implantationserfahrung!

Voraus geht einer Implantation immer eine gründliche Planung, unterstützt durch digitale Röntgen. Ob das Knochenangebot ausreicht, welches Implantatsystem das geeignete ist, ob chirurgische Vorarbeiten wie Kieferkammaufbauten, Sinuslifte, oder Mischformen notwendig sind, sagen wir ihnen nach eingehender Untersuchung!

Die klassische Implantationsform:
Das eigentliche Implantat besteht aus zwei Teilen, einem Primärteil aus Rein-Titan, der operativ in den Kieferknochen gesetzt wird. Dieses Implantat ist meist zylinderförmig (stufenzylinderförmig) und besitzt ein Gewinde. Während der Einheilung wächst der Knochen an das Implantat, so dass es letztlich fest verankert im Knochen sitzt.

Während der Einheilzeit, die mindestens zwei Monate dauert, liegt das Implantat unterhalb der Schleimhaut, die es in dieser Phase vor Belastungen schützt. Anschließend wird in einer zweiten Sitzung ein Pfosten (Aufbauteil) aus Titan oder Zirkon in das Innengewinde des gesetzten Implantats eingeschraubt, auf dem der neue Zahn nach Präparation, ähnlich einer herkömmlichen Krone, fest verankert wird.

Diese zweiteilige, zweizeitige Implantationsform hat sich über Jahre als sehr bewährt herausgestellt, wenngleich die Dauer und die Belastung nur als suboptimal bezeichnet werden müssen!

Die innovative MIMI- Implantationsform:
Die Mikroinvasive minimale Methode der Implantation ( kurz: MIMI) ist eine in den Grundzügen aus den USA stammende, in Deutschland verfeinerte und verbesserte Methode der Implantation, die, wenn für den jeweiligen Patienten geeignet, zusammen mit den dafür gefertigten sofortbelastbaren Spezialimplantaten eine herausragende neue Methode darstellt, die für den Patienten geringste Belastung bei nahezu sofortiger Endversorgung darstellt.

Ausführliche, auf sie zurechtgeschneiderte Information gibt’s bei Bedarf bei ihrem nächsten Besuch in unserer Ordination.

Die wichtigsten Einsatzgebiete von Implantaten

a) Der Ersatz von Einzelzähnen:
Wenn die eigenen Nachbarzähne noch komplett intakt sind, so ist das Einzelzahnimplantat sicherlich die erste Wahl!

b) Die Freiendlücke:
Wenn für eine Brücke nicht ausreichend Pfeilerzähne vorhanden sind, so werden bei Wunsch nach ausschließlich fixer Versorgung ein oder mehrere Implantate gesetzt um darauf eine fixe Brücke anfertigen zu können.

c) Die Fixierung von Zahnteil- oder Vollprothesen: Wenn die „Dritten“ aufgrund ungünstiger Kieferverhältnisse keinen ausreichenden Halt finden, so werden 2,4 oder 6 Implantate gesetzt um der Prothese wieder eine feste ( im Oberkiefer oftmals gaumenfreie) Verankerung zu geben

Keramik Verblendschalen
Aktualisierung in Arbeit

Ästhetische Fülltherapie
Amalgam ist heute für viele Menschen aus verschiedenen Gründen problematisch.

Einerseits aus ästhetischen Aspekten, denn Amalgamfüllungen werden schon nach kurzer Zeit schwarz und unansehnlich. Andererseits kommt es im Mund über den Speichel zu einem Ionen-Fluss, woraus elektrische Ströme von geringer Spannung resultieren, die die Amalgamfüllung angreifen und Spuren von Quecksilber freisetzen. Dies sind zwar geringere Mengen als sie manchmal über Nahrungsmittel aufgenommen werden, dennoch ist bei den meisten Patienten, die bewusst auf ihre Gesundheit achten, ein begründetes Misstrauen geblieben.

Über die systemischen Auswirkungen von Amalgam erlaube ich mir folgenden Standpunkt zu vertreten:

Jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens mit verschiedensten Belastungen und Noxen konfrontiert. Einige von ihnen, wie etwa Ozon, Stress, Umweltverschmutzung, Strahlung , Erbfaktoren usw. können wir nur schwer beeinflussen, andere wie Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel, Amalgam, Diabetes, Bluthochdruck, Ernährungsfehler usw. sind von uns durchaus beeinflussbar, und das sollten wir auch tun, um unsere Belastungen, die unser Leben zumindest negativ beeinflussen, zu minimieren.

Natürlich stellt Amalgam eine systemische Belastung einer bestimmten Größe für den menschlichen Körper dar; Diese Belastung sollte soweit wie möglich minimiert werden - reiner Selbstschutz sozusagen.

Lokale Auswirkungen des Amalgams auf Schleimhaut und Knochen sind medizinisch seit langem unbestritten: chronischer Entzündungsreiz, Taschenbildung, verstärkter Knochenabbau mit all seinen Folgen.

Unbestritten ist jedoch die Tatsache, dass Amalgam so preiswert ist, dass die Krankenkassen die vollen Kosten dafür übernehmen.

Jeder der keine Amalgamfüllungen in seinem Mund will, ist daher dazu angehalten sich über alternative Füllungsmaterialien zu informieren!

Alternative Füllungsmaterialien:

Die Keramikfüllung ( Kunststofffüllung mit höchstem Keramikfülleranteil):
Eine preiswerte und ästhetisch zufriedenstellende Lösung stellt hier die direkt im Mund gelegte Keramikfüllung dar. Diese neuen Materialien haben, im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffen, den Vorteil der höheren Abriebfestigkeit und geringeren Schrumpfung beim Aushärten. Ein weiterer Vorteil liegt in der Tatsache, dass diese Füllungen zahnfarben sind und damit den optischen Anforderungen vieler Patienten Rechnung tragen.

Die Kunststofffüllung im Seitzahnbereich:
Aufgrund ihrer hohen Schrumpfungstendenz, und der Zahnnervreizung besteht in meinen Augen für diese Füllung kaum noch ein Indikationsgrund.

Technikergefertigte Füllung: Inlay - Das Mittel der Wahl:
Vom Zahntechniker gefertigte Füllungen werden nicht im Mund, sondern im Labor hergestellt. Hierfür muss zuerst nach erfolgter lege artis Präparation ein Abdruck der Zähne genommen werden. Anhand eines Modells Ihrer Zähne, kann der Techniker eine präzise und hochwertige Füllung anfertigen, deren Kaufläche exakt zum Gegenzahn passt. Dies ist die beste Möglichkeit einen kariösen Zahn langfristig haltbar, also optimal zu versorgen. Die Haltbarkeit einer so gefertigten Füllung - kann das 10-15 fache einer Amalgamfüllung betragen.

Gold Inlay:
In Zeiten rasanten technischen Fortschritts sind viele Menschen geneigt, das Neueste immer für das Beste zu halten - dies trifft bei der Versorgung von Zähnen nicht unbedingt zu.

Gold ist nicht nur der Inbegriff des Schönen, des Göttlichen, des Reichtums und der Macht, sondern auch ein Heil- und Hilfsmittel, das in allen Kulturen seit ca. 6000 Jahren eine hohe Wertschätzung genießt. Seit zwei Jahrtausenden ist Gold, wenn auch in immer verbesserten Legierungsvarianten, in der Zahnheilkunde das Mittel der Wahl. Es handelt sich hierbei um ein "biokompatibles" Material, d.h. es gibt praktisch keine Nebenwirkungen - also ein optimaler Werkstoff.

Die "Schmiedbarkeit" des Goldes erlaubt es uns einerseits, einen perfekten und bakteriendichten Randschluss herzustellen, indem wir das Inlay beim Einsetzen anfinieren (anpolieren), andererseits verhindert sie das Auftreten von Frühkontakten, die sich auf Dauer schädlich auf das Kiefergelenk auswirken, da sich Goldkauflächen durch Reibung gegeneinander - sozusagen selbst einschleifen, also ein wenig nachgeben. Die Hochglanzpolitur mit der das Inlay geliefert wird, erschwert es Zahnbelägen sich anzuhaften.

Onlay oder Teilkrone
Von einem Onlay spricht man, wenn es notwendig ist aus statischen Gründen nicht nur die Kaufläche, sondern auch eine Höcker des Zahnes zu ersetzen. Dies kann der Fall sein, wenn eine erhaltene Zahhnwand schon so dünn ist, dass sie dem Kaudruck nicht standhalten würde und auseinander zubrechen droht.

Keramik-Verblend Inlay
Vor allem in südlicheren Ländern sind deutlich sichtbare Goldzähne ein Statussymbol. In unseren Breiten hingegen wünscht man sich einen Zahnersatz, der sich den eigenen Zähnen vollkommen anpasst. Qualitativ sind Goldinlays unübertroffen, ästhetisch jedoch stellen sie einen Kompromiss dar, da die Goldanteile teilweise sichtbar sind. Bei Keramik-Verblend Inlays ist ein Großteil der sichtbaren Fläche mit zahnfarbener Keramik verblendet, sodass nur ein dünner Goldrand zu sehen ist, der allerdings kaum auffällt.

Vollkeramik Inlays
Zweifellos stellen sie die ästhetisch schönste Alternative zum Amalgam dar, aber auch die teuerste. Sie sind zwar praktisch nicht sichtbar, aber zerbrechlich, da dieses Material ohne Goldunterbau wesentlich spröder ist. Des weiteren kann man solche Inlays nicht zementieren, sondern man muss sie kleben.

Laserbehandlung
Laser werden seit vielen Jahren in der Zahnmedizin erfolgreich angewandt. Die Einsatzgebiete des Lasers sind vielfältig, je nach Typ des Lasers.

In unserer Ordination verwenden wir zwei Lasertypen: Den Softlaser und den „mittelharten“ Laser, die sich in ihrer Wellenlänge und damit Einsatzgebiet unterscheiden.

Während die Wirkungen des Softlasers hauptsächlich auf biologischen Wirkungen basieren (Anregung der biologischen Aktivität des Gewebes, Stimulation von Immunfraktionen, Durchblutungssteigerung, Stimulation von Immunmodulatoren und Immuntriggern), werden durch die Energie des mittelharten Laserstrahls bereits chirurgische Eingriffe nahezu blutungfrei durchgeführt.

Anwendungsmöglichkeiten des Lasers

Softlaser: Wundheilung: Durch das Laserlicht wird die Wundheilung gefördert. Das macht man sich nach Extraktionen, nach Zahnfleischoperationen oder nach Implantationen zu Nutze.

Laserakupunktur: Die Punkte, die man bei der Akupunktur mit der Nadel ansticht, kann man auch mit Laserlicht aktivieren.

Anregung des Energieflusses in den Akupunkturmeridianen: Durch das Laserlicht können Akupunkturmeridiane aktiviert werden und so der Energiefluß gesteigert werden. Das hilft sehr oft bei Wundheilungsstörungen.

Anregung des Lymphabflusses: Durch Aktivierung der Akupunkturmeridiane kann der Lymphabfluss gesteigert werden und so die Wundheilung gefördert werden.

Einsatzgebiete beim mittelharten Nanolaser:

Bei Wurzelbehandlungen: Kanalsterilisationen
Parodontologie: Parodontitis, Gingivitis
Chirurgie: Weichteilchirurgie, Einsatz wie das Skalpell
Implantologie: bei Periimplantitis

Zum Schutz der Augen vor dem hochenergetischen, gebündelten Strahl muss in jedem Fall eine Schutzbrille getragen werden.